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Dekupiersäge für Anfänger
- Dat Ei
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Angelika wrote:
Dat Ei wrote:
da brauchst Du doch nicht den Finger heben...
Doch doch, muss ich - das ist das Einzige, was ich nach der Schulter OP derzeit noch heben kann
Kalkschulter?
Anyway - gute Besserung.
Dat Ei
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- Angelika
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Dat Ei wrote:
da brauchst Du doch nicht den Finger heben...
Ich verwende sehr gerne die Sägeblätter von Niqua, vor allem die mit Gegenzahn.
Vermutlich ist das alles für Dich, Betzi, ein Buch mit 7 Siegeln. Ich hole mal wieder etwas aus:
Viele Säger sägen vorrangig Sperrholz, wenn sie zum Beispiel Schwibbbögen oder Fensterdeko anfertigen. Dafür gibt es spezielle Sägeblätter, deren unterste Zähne nach oben gerichtet sind, damit die Unterseite des Sperrholzes weniger ausfranst. Die Blattstärke für dünnes Sperrholz ist in den meisten Fällen erst einmal #1 oder #3. Je dicker das Sperrholz, desto kräftiger muss/kann auch das Blatt sein.
Wenn man Holz sägt, ist die gewählte Stärke des Sägeblattes umso größer, je dicker das Holz ist. Meistens verarbeitet man als Anfänger Holz, das zwischen 10 und 30 mm dick ist (für Puzzles zum Beispiel). Hier kommt man mit Blättern der Stärke #3 bis #5 ganz gut zurecht, je nachdem, wie hart das Holz ist.
Die bekanntesten Firmen, die Sägeblätter vertreiben, sind Pebeco und Niqua. Die kannst Du googlen und vielleicht für den Anfang von der Firma Deiner Wahl jeweils ein Dutzend in den Stärken #3, #5 und #7 kaufen. Alles andere wird sich mit der Zeit ergeben. Es ist am Anfang auch völlig egal, für welche Marke Du Dich entscheidest (meine Meinung). Erst wenn man etwas Erfahrung hat, kann man ausprobieren, ob man mit einer anderen Marke besser zurecht kommt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, einen Zettel und einen Stift parat zu haben, und Notizen zu machen, welches Blatt man gut fand (das hat man hinterher vergessen).
Das alles lässt sich sicher noch ergänzen, aber für den Anfang hilft das vielleicht.
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- Dat Ei
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wir verwenden gerne die Sägeblätter von Pégas. Pégas bietet ein großes Segment hochwertiger Sägeblätter für die verschiedensten Anwendungen an, die z.B. über den (Online-)Händler dictum bezogen werden können. Praktischerweise liegt die Münchner dictum-Filiale auch noch auf meinem Heimweg.
Hier habe ich mal zwei Dokumente von Pégas verlinkt , die einem einen Überblick über das Sortiment und die Anwendungsfälle der verschiedenen Sägeblätter verschaffen.
Dat Ei
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- betzi1985
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Dat Ei wrote: Moin, moin,
ich stelle mal eine Gegenfrage: warum muss die Dekupiersäge Blätter mit und ohne Stift aufnehmen können?
Sägeblätter sind niederpreisiges Verschleißmaterial und keine Anschaffung für die Ewigkeit. Hat man sich für ein System der Blattaufnahme entschieden, besorgt man sich die entsprechenden Blätter zu dem System. Aus meiner Sicht bedarf es nicht der Möglichkeit, beide Systeme verwenden zu können.
Welche Blätter man benötigt, ist nicht eine Frage des Könnens (Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi), sondern der Anwendung. Hier spielen z.B. die Holzart, die Materialstärke und die beabsichtigten Schnitte eine zentrale Rolle.
Dat Ei
Ok, ich drücke mich etwas preziser aus. Vielleicht eine Marke, wo das Preis-Leistungsverhätnis stimmt. Dass man je nach Dicke und Material unterschiedliche stärken benötigt, ist mir durchaus bewusst, aber vielleicht gibt es ja gute Marken.
Viele Grüße
Betzi
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- Dat Ei
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Angelika wrote: @ Dat Ei: Da möchte ich einmal kurz den Finger heben und das Thema ein bisschen weiter ausführen:
da brauchst Du doch nicht den Finger heben...
Deine Anmerkungen sehe ich als richtige und wichtige Ergänzungen.
Angelika wrote: Wenn Geld für die Säge investiert wird, sollte man eine wählen, die Blätter ohne Stift aufnehmen kann.
D'accord!
Dat Ei
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- Angelika
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Die Blätter mit Stift sind ziemlich ungeeignet für Innenschnitte, weil man ein recht großes Loch bohren muss, um das Blatt einzufädeln. Wenn man an der Sägerei Spaß hat, dann kommt man irgendwann zu Arbeiten mit vielen kleinen Innenschnitten und dann steht man vor einem Problem. Außerdem lassen sich diese Blätter schlechter spannen als die ohne Stift.
Wenn Geld für die Säge investiert wird, sollte man eine wählen, die Blätter ohne Stift aufnehmen kann.
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- Dat Ei
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ich stelle mal eine Gegenfrage: warum muss die Dekupiersäge Blätter mit und ohne Stift aufnehmen können?
Sägeblätter sind niederpreisiges Verschleißmaterial und keine Anschaffung für die Ewigkeit. Hat man sich für ein System der Blattaufnahme entschieden, besorgt man sich die entsprechenden Blätter zu dem System. Aus meiner Sicht bedarf es nicht der Möglichkeit, beide Systeme verwenden zu können.
Welche Blätter man benötigt, ist nicht eine Frage des Könnens (Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi), sondern der Anwendung. Hier spielen z.B. die Holzart, die Materialstärke und die beabsichtigten Schnitte eine zentrale Rolle.
Dat Ei
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- betzi1985
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Die hatte ich mir auch angeschaut. Kritik daran war, dass es für Innenschnitte sehr umständlich ist, weil man immer das komplette Sägeblatt entfernen muss, es zwischenspannen muss, dann wieder beide einhängen, können Sie das bestätigen?
Zusätzlich wurde etwas muniert, dass man Rundsägeblätter nur sehr schwer einfädeln kann, weil sie für die Halterung zu dick sind, können sie das Bestätigen??
Wo kauft ihr denn so Eure Sägen und euer Zubehör?? Immer bei Amazon??
Welche Sägeblätter sollte ein Anfänger denn haben?? Welche Marke und welche Stärken?? Entschuldigt die vielen Fragen, aber möchte gleich das richtige Verschenken
Danke und viele Grüße
Betzi
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- Buffy
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Ich empfehle die Proxxon DS 460, die gibt es genau im Budget ab 305 Euro und manchmal auf Kleinanzeigen noch preiswerter.
Ich finde eine sehr gute Säge mit einigen Vorteilen.
Hier habe ich etwas dazu geschrieben.
Grüße aus der Eifel
Volker
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- Angelika
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Meine erste Säge war eine JSS 16 von Jet. Da konnten Blätter ohne Stift eingespannt werden und weil ich noch nie auf einer anderen Säge gesägt hatte, war ich sehr zufrieden damit.
Gerade gibt es eine Proxxon 2 Gang im Angebot Angebot Proxxon . Das war meine 2. Säge, die ich auch heute noch sehr gerne empfehle. Wenn man sich dem Hobby nähert und nicht den größten Teil seiner Lebenszeit an der Säge verbringt, kann man mit ihr meiner Meinung nach lange glücklich sein. Auch wenn das Ein- und Ausspannen der Sägeblätter etwas zeitaufwändiger ist als bei den teureren Maschinen, tut das der Sägeleistung keinen Abbruch.
Ein Hobby macht natürlich nur dann Freude, wenn man sich nicht jedes Mal ärgern muss. Auch eine günstige No-Name-Maschine kann man gut einrichten und für die eigenen Bedürfnisse ein wenig anpassen. Manchmal findet man auch günstig eine gute gebrauchte Maschine.
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